Sonstige

Gesundheit im Quartier: Gesundheitsfördernde Aspekte von Stadtteil- und Gemeinschafts- gärten im deutschen Bundesland Rheinland–Pfalz aus der Sicht von Initiatorinnen und Initiatoren

ABSTRACT

Stadtteil- und Gemeinschaftsgärten haben sich angesichts zunehmender gesellschaftli-
cher und umweltpolitischer Herausforderungen in den letzten Jahrzehnten zu einem glo-
balen Trend entwickelt, der im Zusammenhang mit gesundheitspolitischen Themen von
Interesse ist. Vielfältige Studien weisen auf gesundheitsfördernde Wirkungen von Ge-
meinschaftsgärten hin, reflektieren aber unzureichend die Position der InitiatorInnen von
Gemeinschaftsgärten. Ziel der Studie war es, herauszufinden, welche gesundheitsför-
dernden Aspekte von Stadtteil- und Gemeinschaftsgärten für InitiatorInnen von Bedeu-
tung sind und wie ihre Sicht innerhalb der bestehenden Forschung verortet werden
kann. Im Rahmen eines qualitativen methodischen Vorgehens wurden vier Expertenin-
terviews mit InitiatorInnen von Gemeinschaftsgärten aus dem deutschen Bundesland
Rheinland-Pfalz geführt. In den Ergebnissen äußerten sich die Befragten zu Themen
wie Soziale und psychosoziale Aspekte, Gesundheit und Wohlbefinden, Ernährung,
Funktionalitäten, Gartentherapie und Physiologie. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit
bestätigen vorangegangene Studien zum Forschungsgegenstand und erweitern beste-
hende Erkenntnisse mit der Sicht von InitiatorInnen solcher Gärten. Dabei zeigt sich,
dass gesundheitliche Aspekte impliziter oder expliziter Bestandteil des Motivations-
spektrums sind.

Stichworte: Gesundheitswirkung, Gemeinschaftsgarten, Gartentherapie, Green Care,
Sozialraumentwicklung, Nachhaltigkeit

ABSTRACT

In the face of increasing social and environmental challenges, district and community
gardens have developed into a global trend in recent decades that is of interest in con-
nection with health policy issues. Various studies refer to the health-promoting effects of
community gardens, but do not adequately reflect the position of the initiators of com-
munity gardens. The aim of the study was to find out which health-promoting aspects of
district and community gardens are important for initiators and how their point of view
can be located within existing research. Within the framework of a qualitative methodical
approach, four expert interviews were conducted with initiators of community gardens
from the German federal state of Rhineland-Palatinate. In the results, the interviewees
commented on topics such as social and psychosocial aspects, health and well-being,
nutrition, functionalities, horticultural therapy and physiology. The results of the research
work confirm previous studies on the object of research and expand existing findings
with the view of initiators of such gardens. This shows that health aspects are an implicit
or explicit part of the motivation spectrum.

Keywords: Health effect, community garden, horticultural therapy, green care, social
area development, sustainability

The Effect of Community Gardens on Neighboring Property Values

 

Cities across the United States increasingly are debating the best way to use vacant infill lots. The community garden movement is one of the major contenders for the space, as are advocates for small public pocket parks and other green spaces. To allocate the land most efficiently and fairly, local governments need sound research about the value of such gardens and parks to their host communities.

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Die Bedeutung von Betätigung am Beispiel eines interkulturellen Gartenprojektes mit AsylwerberInnen

In dieser Projektarbeit geht es um die Bedeutung von Betätigung. Zu Beginn wird der Begriff Betätigung und seine soziale Bedeutung erklärt. Ein kurzer Teil beschäftigt sich mit dem Recht auf Betätigung. In einem nächsten Schritt wird Betätigung aus ergotherapeutischer Sicht behandelt. Dabei werden vier ergotherapeutische Praxismodelle beschrieben und Beispiele für Aktivitäten im Garten zu jedem Modell genannt.