Im Projekt haben wir die Entwicklung und aktuelle Situation der Gemeinschaftsgärten in Wien, ihre Wirkungen sowie zentrale Herausforderungen und Bedarfe untersucht. Grundlage sind Literatur- und Dokumentenanalysen sowie mehr als 30 leitfadengestützte Interviews mit Vertreter*innen städtischer Einrichtungen, Gärtner*innen und Akteur*innen (inter-)nationaler good‑practice‑Beispiele.
Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen, dass Gemeinschaftsgärten vor allem soziale und ökologische Wirkungen entfalten, etwa für Nachbarschaftsbildung, lokale Vernetzung, Teilhabe, Umweltbildung und urbane Biodiversität. Gleichzeitig werden räumliche, finanzielle und strukturelle Defizite sichtbar, insbesondere die fehlende politische und administrative Zuständigkeit für das Themenfeld, was zu unsicheren Rahmenbedingungen und eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten führt. Im Vergleich mit anderen Städten wird deutlich, dass Gemeinschaftsgärten dort bereits als strategisches Instrument der Stadtentwicklung mit klaren Zuständigkeiten und Maßnahmenpaketen verankert sind.
Das Projekt wurde in Kooperation mit Dr.in DIin Rita Mayrhofer durchgeführt.
Unterstützt durch die MA22 und die MA7 der Stadt Wien.