Gardeniser Community

Gardeniser Community – Die Wirkung von Gemeinschaftsgärten sichtbar machen

Gardeniser Community ist ein Erasmus+-Projekt zur Stärkung der Gemeinschaftsgärten und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Es ist Teil der Gardeniser-Projektreihe, die seit über 12 Jahren Gemeinschaftsgärten weltweit unterstützt. Der Begriff Gardeniser (Community Garden Organiser) beschreibt dabei die wichtige Vermittlungs- und Koordinationsrolle in Gemeinschaftsgärten.

In Zusammenarbeit mit Partnern aus Italien, Österreich und Frankreich entwickelt das Projekt Methoden und Werkzeuge, um die positiven Wirkungen von Gemeinschaftsgärten sichtbar und messbar zu machen. So soll ihre Bedeutung als Orte der Partizipation und des Lernens auch für Verwaltung und Politik besser verständlich werden. Denn Gemeinschaftsgärten leisten weit mehr als nur die Produktion von Obst und Gemüse – sie fördern soziale Begegnungen, Umweltbildung und nachhaltige Stadtentwicklung.

Ziele des Projekts:

🌱 Bewusstseinsbildung & Kompetenzentwicklung

  • Gärtnerinnen und Koordinatorinnen reflektieren ihre erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen.

📍 Kartierung der Garten-Wirkung

  • Analyse der positiven Effekte auf die Gemeinschaft anhand konkreter Indikatoren.

🔍 Vergleichende Bewertung der Auswirkungen

  • Partizipative Untersuchung zur gesellschaftlichen Bedeutung von Gemeinschaftsgärten.

💻 Digitale Plattform zur Darstellung der Ergebnisse

  • Entwicklung eines mehrsprachigen Dashboards, das die Wirkungen eines Gartens auf die Nachbarschaft sichtbar macht.

🎓 Schulungsmodul für Gartenkoordinator*innen

  • Vermittlung der erarbeiteten Werkzeuge zur Stärkung des Gartenmanagements und der Beziehungen zur Nachbarschaft.

Mehr Informationen unter: www.gardeniser.eu

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UPDATE

MÄRZ  2025 

In den nächsten Monaten führen wir gemeinsam mit Studierenden der BOKU zahlreiche Interviews mit Gemeinschaftsgärtner*innen und Nicht-Gärtner*innen durch. Die Methodik und die Interviews wurden von der Università Roma Tre erarbeitet. Damit wir die Gespräche gut und einheitlich umsetzen können, ist Laura Silici aus Rom extra nach Wien gereist. Eine erste Testreihe konnten wir bereits im Kinogarten in Wien-Leopoldstadt durchführen

JÄNNER 2025 fanden erste Informationsveranstaltungen zum Projekt statt. Es folgte eine Workshopreihe mit Vertreter*innen von Gemeinschaftsgärten in Wien, Rom und Pau. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Wirkungen Gemeinschaftsgärten entfalten und welche Faktoren diese fördern oder behindern. Diese Ergebnisse wurden in Think Tanks in Pau (Mai 2025) und Wien (September 2025) weiter reflektiert und bildeten die Grundlage für die Definition zentraler Wirkungsfelder.

EPALE Artikel zum Participatory Pathway 

Ab März 2026 werden diese Wirkungsfelder durch zahlreiche Interviews mit Gärtner*innen in Wien, Pau und Rom sowie mit nicht-gärtnernden Kontrollgruppen weiter erforscht. Die dabei gewonnenen Daten schaffen die Grundlage für die Entwicklung des „Tracers“ – eines Tools, mit dem Gemeinschaftsgärten ihre Wirkungen künftig für sich selbst und für andere Stakeholder sichtbar machen können.

Mitmachen:
Gärten, die an der Interviewreihe im April 2026 teilnehmen möchten, können sich gerne bei uns melden. Auch suchen wir Gärtner*innen, die wir für kurze Videos zum Thema Wirkungen von Gemeinschaftsgärten interviewen können.
Kontakt: office@gartenpolylog.org

Rechts seht ihr Fotos aus den Workshops und Think Tanks.

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Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Erasmus+ INDIRE wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für sie verantwortlich gemacht werden.