Die Idee:

Für die Flüchtlinge sowie für die BewohnerInnen von Traiskirchen sowie alle Menschen überhaupt, soll ein „Garten der Begegnung“ in unmittelbarer Umgebung des Erstaufnahmelagers Traiskirchen geschaffen werden.

In einer naturnahen Umgebung mit selbstgebauten oder gespendeten Möbeln vielleicht, kann man einander kennenlernen, sich austauschen, Fragen stellen, Bedürfnisse herausfinden und vielleicht auch helfen.
An diesen Garten der Begegnung schließt sich eine kleine selbstorganisierte „gemeinsame Landwirtschaft“ an:

In dem Projekt bauen ÖsterreicherInnen und AsylwerberInnen gemeinsam Gemüse und Obst an. Der Ertrag wird von den Projektleitenden direkt an die Flüchtlinge als „selbstgemachtes biologisches Gemüse und Obst“ verteilt.

Die Organisation und Umsetzung wird geleistet von einem zu gründenden Verein, in dem ehrenamtliche Mitglieder gemeinsam einen Anbauplan entwickeln, und diesen gemeinsam umsetzen. Das Projekt erhofft sich Beteiligung von Flüchtlingen, setzt diese aber nicht vorraus, da Flüchtlinge in Traiskirchen meist nur temporär untergebracht sind und unklar ist, wie stark Flüchtlinge sich in ihrer Aufenthaltszeit im Lager an landwirtschaftlicher Tätigkeit beteiligen wollen.

Ziel ist, auf Asyl wartenden Menschen eine sinngebende, Menschen verbindende gesunde Tätigkeit in Gemeinschaft und in Kontakt zu ÖsterreicherInnen anzubieten.

Gemeinsam Nahrung herzustellen kann übersprachlich Gemeinsamkeit entstehen lassen und Brücken bauen.

Wir möchten mit diesem Projekt ein lautes und herzliches Willkommen zu allen Vertriebenen und Asylsuchenden zum Ausdruck bringen und in die Tat umsetzen, indem wir einen Raum jenseits der Lageratmosphäre in Traiskirchen schaffen, der Ankommen, Ruhe, Begegnung und sinnhaftes Tun ermöglichen kann.

Akteure:

Die Initiatoren des Projektes sind die „Kleine Stadt Farm“ .eV. , dieseit 4 Jahren in Wien auf einer Fläche von 2 Hektar Urban Farming, also „Gemeinsames Landwirtschaften“, nicht gewinnorientiert, biologisch nachhaltig und sozial orientiert, betreibt. Wir haben dabei Erfahrung gesammelt im Aufbau von selbstorganisierten Strukturen, die Wert legt auf soziale und körperliche Gesundung der Menschen und der Umwelt.

Unsere Workshops:

Bi der Garten Realität werden kann,  bieten wir im Rahmen des Projektes „Connect“ in der Semperithalle 3 Workshops an:

HOLZ: Palettenbaumöbel, Fussballtore, Tische für Deutschkurse

STOFF: An inzwischen 3 Nähmaschinen produzieren die Jugendlichen einfach alles.

FARBE: Wir malen 2x2 Meter Grossbilder und bemalen die Möbel

In allen Workshops arbeiten wir fast nur mit Recycling: Material und Geldspenden ermöglichen uns die wenigen Neukäufe wie Schrauben.

In Planung ist eine vierte Workshop nämlich KOCHEN Dafür bauen wir gerade mit den Jugendlichen einen gespendeten mobilen Bauwagen in eine Küche um.

Derzeit bilden wir eine Kerngruppe sowie ein das Projekt unterstützendes Umfeld von Menschen:

Besonders möchten wir TraiskirchenerInnen für die Idee begeistern.

Termin: Jeder Freitag von 12.30 Uhr bis 17 Uhr

Ort: Semperithalle, Wienersdorfer Str. 20-24, 2514 Traiskirchen, Halle M33

Der Garten der Begegnung:

Derzeit wird von der Gemeinde Traiskirchen eine Fläche von 1 Ha für das Projekt gesucht.

Wesentlich für das Gelingen des Projektes ist eine Fusswegnähe zum Flüchtlingslager Traiskirchen, das 10 min Fussweg nicht überschreiten sollte.

Wir starten im Frühjahr 2016 mit einer kleinen Fläche von ca. 1000 mq, Gemüse und möchten das Projekt organisch wachsen lassen. Es soll sich besonders nach den Bedürfnissen, aber auch Kräften der Beteiligten richten. Es sollte aber möglich sein, wachsen zu können und auch Raum zu lassen für soziale Bereiche wie Wiese, Obstbäume, kleiner Spielplatz etc.

Kontakt:

Nikolai Ritter

office@atelier7.at

0699 111 76565

www.kleinestadtfarm.at

A-1020 Wien, Lassallestrasse 40/3/37

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